Von E wie Elektrotransporter bis L wie Lastenfahrrad

Wer auf leisen Sohlen daherkommt, ganz ohne Abgasemissionen, das Fahrzeug parkt und beim Kunden klingelt, der schaut erst in überraschte, dann neugierig-erfreute Gesichter. Viele Deutsche sympathisieren mit Elektroautos, sind aber selbst noch zurückhaltend und freuen sich dann umso mehr, wenn andere vorangehen. Einige fragen, ob sie selbst mal mit dem E-Auto fahren dürfen. In der Mappe 1/2017 können Sie nachlesen, wie Ihre Malerkollegen alternative Transportmittel nutzen und welche Erfahrungen sie damit gemacht haben. Einen Einblick geben wir hier:

elektrotransporter-maler-dieter
Der Elektroflitzer passt gut ins Konzept von Maler Norbert Dieter und fällt damit positiv auf. Foto: Norbert Dieter

»Innovative Mobilitätskonzepte und glaubhaftes Engagement für die Umwelt sind heute wichtige Faktoren für die Außenwirkung eines Unternehmens. Gleichzeitig gewinnen die negativen Folgen des Kraftfahrzeugverkehrs in der öffentlichen Wahrnehmung an Bedeutung. Für viele Unternehmen resultiert daraus ein Imageproblem«, bringt es der Verkehrsclub Deutschland (VCD) auf den Punkt. Auch wenn es andere Arten der Fortbewegung gibt, die es auch zu nutzen gilt, ist das Kraftfahrzeug im gewerblichen Umfeld nicht verzichtbar. Nur nicht zwingend mit einem Verbrennungsmotor: Elektroautos und -transporter oder Brennstoffzellenfahrzeuge, die schneller geladen werden können und eine größere Reichweite von mehreren hundert Kilometern haben, sind echte Alternativen.

Auf zwei Rädern zum Kunden

Radeln ist günstig, die Nutzungskosten eines Fahrrads liegen unter 10 Cent je Kilometer. Darin sind Anschaffung, Reparaturen, sowie ein Zuschlag für fahrradspezifische Ausstattung, wie z.B. Fahrradschloss, Regenhose und regendichte Tasche berücksichtigt. Dies zeigt die Studie »Kosten-Nutzen-Analyse: Bewertung der Effizienz von Radverkehrsmaßnahmen« im Auftrag des Verkehrsministeriums. Radeln ist natürlich auch gesund: Durch regelmäßiges Rad fahren erhöht sich die Lebenserwartung um drei bis 14 Monate. Diese Werte stehen einer verkürzten Lebenserwartung von ein bis 40 Tagen durch das Einatmen von Feinstaub und von fünf bis neun Tagen durch schwere Unfälle gegenüber, so die aktuellen Ergebnisse einer Untersuchung des Forschungsinstituts IRAS an der Universität Utrecht.

Hinzu kommen der Spaßfaktor und der Imagegewinn. Das Zukunftsinstitut weiß: »Unternehmen, die diesen Rad-Lifestyle fördern, werden in Zukunft gerade bei jungen, kreativen Arbeitnehmern punkten.« Und die Kunden sind beeindruckt, vor allem, wenn der Maler mit einem Lastenfahrrad vorfährt, so wie Malermeister Jürgen Vogelsang aus Osnabrück. Weiterlesen können Sie in der Mappe 1/2017 auf den Seiten 58 bis 62. Werfen Sie auch einen Blick in das Interview mit dem Mobilitäts-Experten Christian Scherf, das wir online bereitgestellt haben.

Informationen zum Download: