Umzug leicht gemacht

Eine aktuelle Studie zum Umzugsverhalten in Deutschland zeigt: Wir Deutschen sind mit mehr als 11 Millionen Bundesbürgern, die pro Jahr für Studium, Job, Liebe oder Familie in ein neues Zuhause ziehen, moderne Stadtnomaden. Aus diesem Anlass präsentierte das Deutsche Tapeten-Institut (DTI) auf der imm cologne 2018 in diesem Jahr ein aus Tapeten gestaltetes Beduinenzelt.  Die Messebesucher erwartete eine besondere, auf die Themen Mobilität und Umzug fokussierte Tapeten-Inszenierung.
Mit dem imm cologne Messeauftritt in Form eines aus Tapetenbahnen geformten Beduinenzelts zeigt das DTI dem Verbraucher, dass gerade beim Thema des häufigen Wohnungswechsels Tapeten der ideale Wandbelag sein können. Tapezieren ist dank Vliestapeten heute kinderleicht, sowohl das Anbringen als auch das Entfernen. Damit sind Tapeten eine attraktive Alternative in der Wandgestaltung, ob beim Renovieren des bestehenden Zuhauses oder auch beim Umzug.

Ein idealer Wandbelag und mieterfreundliche Rahmenbedingungen

Noch immer fürchten viele Menschen, dass sie bei einem Umzug den alten Wandbelag wieder entfernen müssen. Doch diese Angst ist oft unbegründet. »In manchen Mietverträgen werden Mieter verpflichtet, bei Auszug alle Tapeten abzukratzen. Um solche Klauseln brauchen Mieter sich nicht zu kümmern, sie sind unwirksam«, sagt Silke Gottschalk vom Deutschen Mieterbund Nordrhein-Westfalen e.V. Hat ein Mieter solch eine Tapetenklausel im Mietvertrag stehen, kann er alle anfallenden Renovierungsarbeiten dem Vermieter überlassen. Gottschalk stellt klar: »Grundsätzlich hat der Vermieter die Pflicht, Renovierungen durchzuführen – egal ob sich an der Wand Farbe, Raufaser oder Mustertapete befindet. Schönheitsreparaturen durch den Mieter sind dann erforderlich, wenn der Vermieter die Renovierungsarbeiten durch Renovierungsklauseln rechtlich wirksam auf den Mieter übertragen hat.«

Fotos: Deutsches Tapeten-Institut GmbH