Talente für jede Epoche

Viel Lob und Anerkennung ernteten zwölf Auszubildende aus dem Berufsfeld Farbe. Sie hatten im Rahmen der Begabtenförderung des Berufsbildungs- & Technologiezentrums (BTZ) der Maler- und Lackiererinnung Düsseldorf individuelle Gestaltungsprojekte zum Thema »FARBEN – nicht nur für den Augenblick!« verwirklicht.

Begabtenförderung 2019
Teilnehmer und Verantwortliche der Begabtenförderung 2019 Jörg Schmitz - Obermeister der Maler- und Lackierer-Innung Düsseldorf (rechts) Hans Voß - Leiter des Berufsbildungs- & Technologiezentrum der MuL-Innung (links)

Die zwölf Nachwuchs Maler und Lackierer orientierten sich für Ihre Arbeiten an den Stilrichtungen der 1960er bis 2000er. Dazu wurden die Auszubildenden von ihren Betrieben zwei Wochen freigestellt und bekamen im Zuge der Begabtenförderung die Möglichkeit, sich intensiv mit Gestaltungsmöglichkeiten auseinander zu setzten. Ziel war es, die farbliche Gestaltung eines Jahrzehnts mit verschiedenen Techniken gestalterisch zu präsentieren. Dafür mussten die Nachwuchstalente eine Koje sowie ein passendes Accessoire – beispielsweise ein Sitzgarnitur, eine Schaufensterpuppe oder Holzwürfel mit den typischen Farben des ausgewählten Jahrzehnts gestalten. Ein besonderes Highlight war die Front eines originalen Minis aus den 1970er Jahren im damals angesagten Farbton Flokati Frill.

Die herausragenden Ergebnisse wurden vor mehr als 200 Gästen bei einer öffentlichen Präsentation am 12. April 2019 vorgestellt. BTZ-Leiter Hans Voß und Dr. Christian Henke, der Geschäftsführer der Handwerkskammer Düsseldorf betonten beim Festakt die Leistungen des talentierten Nachwuchs. Dr. Henke betonte, dass das Begabtenförderprogramm und die besonderen Leistungen der Auszubildenden eine positive Signalwirkung für das Handwerk hätten und der eingeschlagene Weg der richtige sei, um junge Leute für das Handwerk zu begeistern.

Innungsobermeister Jörg Schmitz lies ebenfalls keinen Zweifel daran, dass die Teilnehmer des Förderprojekts eindrucksvoll gezeigt hatten, »was im Maler- und Fahrzeuglackiererhandwerk heute möglich ist.« 
Bürgermeister Friedrich G. Conzen würdigte in seinem Grußwort die Kontinuität dieser Maßnahme, die bereits zum 23. Mal durchgeführt wurde. Das Projekt, sagte Conzen, ermögliche es talentierten Auszubildenden zu zeigen, dass man in der Lage sei, mehr als andere zu leisten. Gleichzeitig lobte er das Engagement des BTZ zugunsten der Gesellschaft und des Handwerks.

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