Schwimmende Kunst

Die Seebühnen-Produktionen der Bregenzer Festspiele sind für ihre spektakulären Bühnenbilder bekannt. Die gigantische Kulisse der Oper »Carmen« sticht dieses Jahr besonders hervor.

Foto- Christian Schellander
Das mit Sao-Materialien beschichtete Bühnenbild muss intensiven Witterungsbedingungen standhalten. Foto: Christian Schellander

In Bregenz weht in diesem Sommer andalusische Luft. Die Bregenzer Festspiele bringen die Oper »Carmen« auf die Bühne. Und zwar auf eine besondere, die durch ihre Kunstfertigkeit besticht. Der dänische Opernregisseur Kasper Holten ließ zwei überlebensgroße Hände und zahlreiche riesige Spielkarten, entworfen von der britischen Bühnenbildnerin Es Devlin, auf die Seebühne bauen.

Kunst aus Stahl, Styropor und Holz

Rund 20 Tonnen Material stecken in den schweren Konstruktionen der kunstvoll gefertigten Frauenhände rechts und links der Seebühne. Bis zu 20 Meter ragen die beiden Hände aus dem Wasser. Das Stahlgerüst ist ummantelt von Trägermaterial aus Holz, auf dem rund 200 dreidimensionale Styropor-Elemente aufgebracht sind. Die »Haut« der Hände besteht aus Putz, mehreren Farbschichten und Lack.

Für den Bau lieferte Sto auch in diesem Jahr wieder Material, neben dem Unterputz StoArmat Classic Plus auch die Fassadenfarbe StoColor Maxicryl, die hoch wasser­abweisend und strukturerhaltend ist und daher den extremen Wetterbedingungen standhalten kann. Das Baustoffunternehmen aus dem Schwarzwald beteiligt sich schon seit Jahren an der Umsetzung der Bühnenbilder für die Bregenzer Festspiele. Die gemeinsame Erarbeitung von technischen Lösungen mit dem Bühnenbildner Frank Schulze ermöglicht die Ausführung der imposanten Bühnenaufbauten.

Quelle: PR Nord