Sandsteinimitation

Manchmal lassen sich Natursteine aus unterschiedlichen Gründen nicht verwenden. Möchte man aber trotzdem nicht auf die Optik verzichten, so kann ein geschickter Maler aushelfen. Mit der Imitationsmalerei ist der Maler in der Lage, ungewöhnliche oder kostbare Oberflächen nachzuahmen. Am Beispiel von Sandsteinimitationen zeigen wir Schritt für Schritt die praktische Umsetzung. Zunächst sollte man sich mit der Materialität und der Beschaffenheit der zu imitierenden Oberfläche beschäftigen. Erst, wenn man ein Gefühl für die Gestaltungsvielfalt und die typischen Muster bekommt, kann man diese täuschend echt imitieren.

Zusätzliche Hinweise

Egal, wo Sie die Sandsteinimitation ausführen, drinnen oder außen, denken Sie an passende Untergrundvorbereitungen, die je nach Hersteller und Farbsystem variieren können. Für Fassaden eignet sich beispielsweise Reinsilikatfarbe. Die Dispersions-Silikat-Farben eignen sich ebenfalls und haben den Vorteil, dass sie durch spezielle Grundierungen auch auf ungünstigen Untergründen gut haften können. Werden Volltonfarben verdünnt, achtet man darauf, dass die Verdünnung aus einer Mischung von 50 Prozent Spezialfixativ und 50 Prozent Wasser besteht. So werden aufgemalte Strukturen nicht verwischt.
Silikatisch gebundene Farben sind alkalisch: Also decken Sie alle empfindlichen Oberflächen vor Arbeitsbeginn ab.

Schritt für Schritt erklären wir in Bildern den Vorgang einer Sandsteinimitation:

Fotos: Bernd Ducke/Mappe

Bossenmalerei

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Erfahren Sie mehr über die Bossenmalerei, die auf die Sandsteinimitation aufbaut.