Professionell werben mit redaktionellen Anzeigen

Die Malerei Fischer im österreichischen Gänserndorf setzt bei der Werbung ausschließlich auf redaktionell gestaltete Anzeigen in Gratis-Zeitschriften. Aus welchen Gründen, auf welche Art und Weise, mit welchen Ergebnissen? Wir haben nachgefragt.

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Oliver Fischer von der Malerei Fischer setzt bei seiner Markenbildung auf redaktionelle Anzeigen

In nicht einmal sechs Jahren von Null auf 48 Mitarbeiter: Die Firma Malerei Fischer befindet sich seit ihrer Gründung im Jahr 2013 auf Erfolgs- und Wachstumskurs. Chef und Mastermind ist Malermeister Oliver Fischer. Auch in seinem Marketing weiß der zielstrebige 38-Jährige genau, was er tut. Er nutzt ausschließlich redaktionelle Anzeigen als Werbeform.

Mappe: Herr Fischer, Sie werben mit redaktionellen oder PR-Anzeigen, die wie kurze journalistische Berichte aufgemacht sind. Warum? Welche Vorteile versprechen Sie sich davon?

Oliver Fischer: Tatsächlich sind halbseitige PR-Anzeigen seit 2016 unsere Hauptwerbeform. Wir schalten sie nach Mediaplan im Abstand von drei Wochen in Gratiszeitschriften unserer Region und erreichen damit jedes Mal 30.000 Empfänger. Der entscheidende Vorteil für mich: Die Zeitschriften liegen auch an Orten wie Arztpraxen, Restaurants und Hotels aus und werden während ihrer Verweildauer von vielen Menschen gelesen.

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Persönliche Kundenansprache statt Preiskampf:
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redaktionelle Anzeigen bieten einige Pluspunkte im Vergleich zu klassischen Anzeigen

 

Mappe: Warum sind die redaktionellen Anzeigen in Ihren Augen einer klassischen Anzeige überlegen?

Fischer: Mit klassischen Anzeigen bewirbt man Produkte und Leistungen. Mit redaktionellen Anzeigen fördere ich die Markenbildung unseres Betriebs. Das hat mit einem weiteren Zusammenhang zu tun. Wenn sich ein Betrieb über Produkte oder Leistungen definiert und präsentiert, wird er über den Preis verglichen. Wir machen in diesem Preiskampf nicht mit und definieren uns deshalb über kundenrelevante Themen und Beratung. Und beides bieten wir in den redaktionellen Anzeigen an.

Mappe: Was wollen Sie mit den PR-Anzeigen für Ihren Betrieb erreichen?

Fischer:Seit unserer Gründung in 2013 haben wir immer leicht Aufträge gefunden. Auftragswerbung jeder Art war also nicht unsere Zielsetzung. Klares Ziel ab 2016 war jedoch, uns breiter aufzustellen und verschiedene Nischen auszuprobieren. In den ersten drei Jahren unseres Bestehens waren wir hauptsächlich für Hausverwaltungen und im Neubau tätig. Der Privatkundenanteil lag nur bei zehn Prozent. Seit der PR-Anzeigen-Kampagne, die Brillux für uns getextet und gestaltet hat, hat er sich auf 30 Prozent erhöht. Dadurch haben wir jetzt eine heterogene, gesunde Kundenbasis, die sich zu rund je einem Drittel aus privaten Auftraggebern mit Schwerpunkt Fassadengestaltung, Wohnungsbau für Großobjekte und Sanierungsaufträgen von Hausverwaltungen zusammensetzt.

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PR-Anzeigen sind kurze redaktionelle Berichte, in denen die Kompetenz des Betriebs ...
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... durch kundenrelevanten informativen Mehrwert vermittelt wird.

 

Mappe: Wie sicher sind Sie sich, dass neue Kunden den Weg zu Ihnen über die Anzeigen finden?

Fischer: Sehr sicher. Wir fragen jeden neuen privaten Auftraggeber aktiv, wie er auf uns aufmerksam geworden ist. 30 Prozent der neuen Privatkunden nennen die PR-Anzeigen; die restlichen kommen über Weiterempfehlungen zu uns. Übrigens finden nicht nur Kunden, sondern auch gute Lieferanten über die PR-Inserate zu uns Kontakt.

Mappe: Seit Januar 2016 gehört ein Fachhandelsgeschäft zu Ihrem Unternehmen. Auch das bewerben Sie über PR-Anzeigen. Mit welchem Effekt?

Fischer: Zunächst stiegen nur die Produktverkaufszahlen Monat für Monat. Jetzt schreiben wir dagegen deutlich mehr Maleraufträge bei den Fachhandelsbesuchern. Mittlerweile sieht es so aus, dass 20 Prozent der Ladenkunden ohne Einkauf wieder gehen, 20 Prozent Produkte kaufen – jedoch satte 60 Prozent ihr Selbermach-Vorhaben in einen Auftrag an unseren Malerbetrieb umwandeln. Für mich ein klares Zeichen, dass unsere Markenbildung auf der Grundlage von Beratungsstärke funktioniert.

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Malerei Fischer aus Gänserndorf in Österreich erzielt mit solchen Inseraten
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– getextet und gestaltet von Brillux – große Vermarktungserfolge.

 

Mappe: PR-Anzeigen sind, was den Werbeträger anbelangt – gedruckte Zeitschriften –, ja ehr alte Schule. Modern sind heute digitale Werbekanäle. Wie sehen Sie das?

Fischer: Was funktioniert, das taugt. Egal ob analog oder digital. Jeder Betriebsinhaber hat da andere Vorlieben. Ich bin da vielleicht etwas altbacken und halte nicht viel von dem digitalen Hype. Wir sind zwar mit einer Website und einem Facebook-Profil vertreten, aber nicht sonderlich aktiv damit unterwegs. Und das wird erst auch einmal so bleiben. Denn ich bin weniger an jungen, sondern eher an älteren Privatkunden, Sanierern oder Wohnungsbauunternehmen interessiert, die ich analog besser erreiche. Übrigens sogar so gut, dass wir derzeit mit der PR-Anzeigenschaltungen aussetzen: Wir sind so ausgelastet, dass Neukunden mit sechs bis neun Monaten Wartezeit rechnen müssten.

Mappe: Herr Fischer, vielen Dank für Ihre Ausführungen.

 

3 Tipps von Oliver Fischer: PR-Anzeigen mit Erfolg schalten

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Die wichtigsten Tipps von Oliver Fischer für erfolgreiche PR-Anzeigen

Oliver Fischer steuert seinen Markt und seine Markenbildung mit redaktionellen Anzeigen. Drei Punkte sind in der Schaltung dabei besonders wichtig. Seine Tipps:

Lockangebote ausschlagen – selber planen!
Laufend bieten Anzeigenverkäufer Betrieben Schaltungsangebote an. Geht man darauf ein, kann man sich leicht verzetteln. Tipp von Oliver Fischer: Sich von Mediaagenturen vor Ort seine eigenen Schaltpläne ausarbeiten lassen – bei den auflagenstärksten Gratiszeitschriften, mit Schaltung in Drei-Wochen-Intervallen zu den besten Konditionen. Eine halbseitige PR-Anzeige kostet Oliver Fischer zwischen 1.800 bis 2.000 Euro.

Themenschwerpunkte setzen und differenzieren
In PR-Anzeigen schaffen es nur die wichtigsten Leistungsgebiete eines Betriebs. Oliver Fischer hat für sein Unternehmen Sanierung und Fassadenarbeiten definiert. Diese beiden  Bereiche bespielen die Textinformationen in unterschiedlichen kundenrelevanten Facetten, wie etwa bei der Sanierung die Themen Wasserschaden, Schimmel und gesundes Wohnen nacheinander und in dichter zeitlicher Abfolge. Das platziert den Betrieb als Experten und prägt sich durch die kontinuierliche Schaltung in die Leserwahrnehmung ein.

Marktgerecht zur richtigen Zeit platzieren
Timing ist fast alles. Oliver Fischer hakt in die Themen ein, wenn sie für den Kunden relevant werden. Im Februar und März werden Fassadenarbeiten geplant. Im Sommer werden Schimmelprobleme virulent. Und genau dann liest man von Malerei Fischer und den jeweiligen Lösungen zu den akuten Fragestellungen.

 

Maler Fischer im Netz: www.malerfischer.at

Kontakt zum Brillux-Kundenclub per E-Mail an marketingunterstuetzung@brillux.deoder unter www.brillux.de/kundenclub