Perfekter Zugang mit Arbeitsbühnen

Eine Leiter wäre zu kurz und der Aufwand für Montage sowie Demontage eines Gerüsts steht nicht im Verhältnis zum geplanten Arbeitsumfang. Dann ist der Einsatz einer Hubarbeitsbühne ideal. Am Beispiel von Komplettdienstleister Leibbrand zeigt sich die Integration in den Arbeitsalltag.

Entstanden in Schorndorf bei Stuttgart als »Süddeutsche Brokatmalerei« ist aus dem Malerbetrieb U. Leibbrand inzwischen ein flexibel agierender Komplettdienstleister für alle Themen im Malerhandwerk und weit darüber hinaus geworden. Für die vielfältigen Aufgaben benötigen die Mitarbeiter auch eine gute betriebliche Ausstattung, um Arbeitsprozesse effizient abzuwickeln. Aktuelles Beispiel ist die Anschaffung einer Arbeitsbühne mit Raupenfahrwerk, die sich auf einem doppelachsigen Anhänger problemlos zu den einzelnen Einsatzorten trans- portieren lässt und dort exibel per Fernbedienung um das Objekt oder innerhalb von Gebäuden bewegt wird. Geschäftsführer Frank Krämer entschied sich für eine Hinowa-Raupen-Arbeitsbühne von Dorn Lift, da ihn unter anderem die Antriebslösung mittels Batterie und Elektromotor überzeugte. Die für den Antrieb benötigte Energie liefert eine Lithium-Batterie mit hoher Kapazität. Auf der Baustelle gibt es somit keine Belästigungen durch Verbrennungsmotor-Abgase und keine störende Lärmentwicklung. Das Modell Lightlift 15.70 Performance IIIS erreicht 15 m Arbeitshöhe und 7 m seitliche Reichweite mit 230 kg Korbbelastung.

 

Hohe Flexibilität

 Mit diesem Konzept ist man über den Arbeitstag hinweg unabhängig von externer Stromzufuhr. Die Mitarbeiter von U. Leibbrand können so auch problemlos in Innenräumen arbeiten. Das Handling wird zusätzlich durch das seitwärts aus- und einfahrbare Raupenfahrwerk erleichtert, was ideal für schmale Durchfahrten ist.

Im Unternehmen wird die Arbeitsbühne zunehmend intensiver genutzt. Die Möglichkeiten, an welchen Orten und für welche Tätigkeiten man die Bühne einsetzen kann, wird für jede Baustelle überlegt und entschieden. Beim Einsatz sammelt man Erfahrungen und gewinnt Kalkulationswerte für zukünftige Baustellen. Frank Krämer sieht für den Einsatz von Arbeitsbühnen noch ein großes Entwicklungspotenzial in seinem Unternehmen. »Ich bin überzeugt, dass die Arbeitsbühne immer mehr zum Einsatz kommt« stellt er fest. Er selbst stellte bei einem Aufenthalt in den USA fest, dass dort Fassaden hauptsächlich im Spritzverfahren beschichtet werden. Fast alle Arbeiten führt man dort mit Arbeitsbühnen aus. Das überzeugte ihn. Sein derzeitiges Ziel ist, auf immer mehr Baustellen mit der Arbeitsbühne zu arbeiten.

Die Akku-Technologie

Die Litihium-Batterien einer Arbeitsbühne haben wie jeder Akku den Nachteil, dass sie irgendwann aufgeladen werden müssen. Das ist vor Ort auf der Baustelle zu berücksichtigen, eine externe Stromversorgung sollte also zur Verfügung stehen. Andererseits entfallen die durch Verbrennungsmotoren entstehenden Belästigungen und ebenso der Aufwand für die Motorenwartung. Für die Praxis ist relevant, dass in weniger als drei Stunden 80 % des Akkus au adbar sind und das Arbeiten sowie die Aufladung parallel erfolgen können. Der Hersteller benennt für die Haltbarkeit des Lithium-Akkus, dass erst nach ca. 2.000 Au adungen die Leistungsfähigkeit unter 80 % absinkt und dass kein Memory-Effekt entsteht. Unter diesen Voraussetzungen lässt sich ein solches Arbeitsinstrument langfristig gewinnbringend einsetzen, um Baustellen effizient abzuwickeln.