18. Januar 2023

Sto-Stiftung unterstützte auch 2022 Top-Talente

Das BestenCamp bot 2022 seinen Teilnehmer*innen ein ausgewogenes Programm. Mit auf der Agenda: eine Führung hinter den Kulissen des Freiburger Stadttheaters. Foto: pivopix/Christoph Große
Das BestenCamp bot 2022 seinen Teilnehmer*innen ein ausgewogenes Programm. Mit auf der Agenda: eine Führung hinter den Kulissen des Freiburger Stadttheaters. Foto: pivopix/Christoph Große

Die Sto-Stiftung fördert mit ihrem Wettbewerb der Besten jedes Jahr herausragende Azubis des Ausbaugewerbes in Deutschland, Österreich und Südtirol. Die Gewinner*innen erwartet u. a. ein grüner Werkzeugkoffer mit hochwertiger Handwerksausrüstung.

Doch 2022 war das noch nicht alles. Erstmalig konnten sich die jungen Talente nach der bestandenen Gesellenprüfung für ein weiteres Highlight im Förderprogramm bewerben: Das BestenCamp. Es soll handwerklichen Nachwuchstalenten einen abwechslungsreichen Blick über den Tellerrand ermöglichen, so Gregor Botzet, Stiftungsrat Handwerk der Sto-Stiftung und Initiator des Camps.

Ende November 2022 reisten 14 frisch gebackene Gesellen und Gesellinnen aus dem Maler- und Stuckateurhandwerk aus Deutschland und Österreich mit der Sto-Stiftung in den Südwesten der Republik, um ihr Können unter Beweis zu stellen. An vier Stationen warteten dazu ganz besondere handwerkliche Herausforderungen auf die Nachwuchstalente. »Zunächst sortierten wir Wärmedämmungen, einmal nach deren Ökobilanz und einmal nach deren Leitfähigkeit. Außerdem mussten Farbkarten ins richtige Farbkreissystem eingefügt werden und schließlich galt es auch noch das Deckvermögen von Farben zu identifizieren«, beschreibt Gesellin Freya Spitzer aus Hamburg das Aufgabenspektrum, das mit der Konstruktion einer Brücke aus Papier, die einem Belastungstest unterzogen wurde, einen ganz besonderen Abschluss fand.

Bei einem Persönlichkeitstraining hatten die Teilnehmer*innen schließlich noch die Gelegenheit, die Wirkung ihrer Körpersprache, Haltung und Stimme auszuprobieren und diese gezielt einzusetzen. »Das Persönlichkeitstraining war super sinnvoll. Im Rahmen meines dualen Studiums Fachrichtung Bauingenieurwesen wird es für mich im Job sehr wichtig sein, wie ich auftrete und Kunden mich als fachkundige Beraterin wahrnehmen«, resümierte Hanna Lauer aus Fulda. Abgerundet wurde das abwechslungsreiche Programm mit einem Besuch des Freiburger Stadttheaters und des traditionellen Weihnachtsmarkts sowie der Münster-Bauhütte, die sich dem Erhalt der historischen Glaubensstädte widmet. »Die Idee war, an einem Tag zu verdeutlichen, wie vielfältig das Ausbaugewerbe ist – von den Details im Bühnenbild bis hin zur Restaurierung eines Kirchengebäudes«, sagte Gregor Botzet abschließend.

Quelle: Sto-Stiftung / Delia Roscher