22. August 2022

Recycling von Mineralwolle

Steinwolle-Verschnitt lässt sich zu 100 Prozent recyceln. Foto: VDPM/Rockwool
Steinwolle-Verschnitt lässt sich zu 100 Prozent recyceln. Foto: VDPM/Rockwool

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Das neue Hinweisblatt des Verbands für Dämmsysteme, Putz und Mörtel (VDPM) zeigt, wie sich Baustellen-Verschnitt aus Steinwolle zu 100 Prozent recyclen lässt.

Unterstützt haben die Erstellung der Infoschrift der Fachverband Mineralwolleindustrie, der Bundesverband Ausbau und Fassade, das Branchenzentrum Ausbau und Fassade sowie der Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz. »Wir ziehen hier alle an einem Strang«, kommentiert Dr. Sebastian Dantz, Technischer Referent beim VDPM, die gemeinsame Zielsetzung, »Steinwolle besitzt beste Voraussetzungen für ein konsequentes Recycling. Das Verfahren ist etabliert, deshalb bieten die WDV-Systemanbieter gemeinsam mit den Dämmstoffherstellern die Möglichkeit der Rücknahme und des stofflichen Recyclings von sauberem, sortenreinem Baustellen-Verschnitt aus Steinwolle an.«

Das neue Hinweisblatt beschreibt kurz die Materialeigenschaften und daraus resultierend die Recyclingfähigkeit von Steinwolle. Im Mittelpunkt stehen dann das eigentliche Sammelverfahren und der Umgang mit dem auf Baustellen anfallenden Verschnitt. So müssen zum Beispiel Steinwolle-Reste verschiedener Hersteller getrennt und sauber, trocken sowie ohne Fremdstoffe in Big Bags gesammelt werden. Der WDVS-Anbieter liefert die bestellte Menge der Big Bags auf die Baustelle und holt die vollen Behälter nach Terminvereinbarung dort auch wieder ab.

»Mit diesem einfachen und effektiven Rücknahmesystem kann jeder Steinwolle verarbeitende Fachbetrieb einen wichtigen Beitrag zum Ressourcen- und Klimaschutz leisten«, sagt Dr. Dantz. Die neue Infoschrift erläutert kompakt und verständlich, was dafür zu tun ist. Sie steht unter www.vdpm.info zum Download zur Verfügung oder kann dort auch als Printversion bestellt werden.

Quelle: VDPM / Delia Roscher