15. Januar 2021

Saubere Arbeit

Staub, der auf Baustellen entsteht, lässt sich mit fünf Helfern, darunter z. B. auch ein Bau-Entstauber, leicht reduzieren. Foto: Team Direkt

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Staubfreie und saubere Baustellen sind wichtig, zum Schutz der Gesundheit, um arbeitsschutzrechtliche Richtlinien einzuhalten und weil Verbraucher Handwerker bevorzugen, die sauber arbeiten. Das Unternehmen Team Direkt benennt dafür fünf wichtige Helfer.

Team Direkt engagiert sich seit über 15 Jahren rund um das Thema staubfreies, gesundes Arbeiten, indem es Handwerker einerseits weiterbildet und zum anderen selbst technische Hilfsmittel sowie Schutzprodukte entwickelt und vertreibt. Mit fünf von Team Direkt benannten wichtigen Helfern lassen sich Staub bei Handwerksarbeiten, vor allem im Bestand, auf ein gesundheitlich vertretbares und gesetzeskonform niedriges Niveau reduzieren.

1. Staubschutztür oder Staubschutzwand
Die Staubschutztür ist die einfachste Methode, die Ausbreitung von Staub in Nebenräume zu verhindern. Es handelt es sich um Folienzuschnitte, die mittels rückstandslos abziehbarem Klebeband oder mit Schnellspannern in den Türrahmen geklebt beziehungsweise gespannt werden. Damit die Staubschutz-Folientür begehbar und dicht bleibt, kann sie entweder mit Magnet oder Reißverschluss versehen werden. Bei einigen Modellen können in die Folie auch Schwing- und Pendel-Vorrichtungen integriert werden. Wer nur in einem Teil von (großen) Räumen arbeitet, kann diesen Teilbereich auch einfach über ein Folien-Wand-System abschotten. Solche Staubschutzwände gibt es in der Regel im Komplettset mit aufeinander abgestimmten Komponenten. Das sind meist Teleskopstangen, PE-Folie, Dichtschiene und Deckenplatte zum Schutz der Decke vor Beschädigung. Auch in eine Staubschutzwand lassen sich Ein- und Ausgang zum Arbeitsbereich integrieren. Am einfachsten geht das mittels selbstklebendem Reißverschluss. Professionelle Staubschutzwände sind in der Regel modulfähig und damit erweiterbar und flexibel.

2. Bau-Entstauber
Staub kann und sollte direkt an seinem Entstehungsort über eine dauerhafte Staubabsaugung direkt am handgeführten Arbeitsgerät aufgefangen werden. Dafür wird ein geprüfter Bau-Entstauber mit Filtertechnik der Staubklasse M oder H an die Handmaschinen angeschlossen, der den Baustaub während der Arbeiten unmittelbar aufsaugt. Der Entstauber sollte mindestens der Staubklasse M, besser noch die der Klasse H, entsprechen.

3. Luftreiniger
Nicht bei allen Arbeiten lässt Staub sich (vollständig) an seinem Entstehungsort absaugen. Deshalb ist es notwendig, Staub aus der Luft im Arbeitsbereich aufzunehmen und ihn abzuscheiden. Ein Luftreiniger arbeitet dabei in zweierlei Hinsicht: Er filtert staubige Luft und erzeugt im Arbeitsbereich einen Unterdruck, der die Ausbreitung des Staubes in andere Räume verhindert. Zusätzlich erzeugt er einen Luftstrom zum Arbeitsplatz hin und führt auf diese Weise Frischluft zu.

4. Staubschutzmaske
Bei staubenden Arbeiten ist eine gute Staubmaske Pflicht. Profi-Masken mit gutem Staubschutz sind FFP2-Modelle, die mit sogenannter Faltfilter-Technologie ausgestattet sind. Dadurch weisen sie zum einen eine hohe Filterfläche auf, wodurch ihre Aufnahmekapazität hoch ist, zum anderen reduziert sich dadurch der Atemwiderstand, was wiederum das Atmen erleichtert und das Arbeiten mit Maske angenehm macht. Gefiltert werden mit den Staubschutzmasken neben Feinstaub auch Aerosole und toxische Keime.

5. Bodenschutzvlies/ Treppenschutzvlies
Um Böden und Laufwege, inklusive Treppen, zu schützen, haben die meisten Handwerker standardmäßig Malerfolie dabei. Jedoch ist Malerfolie nicht für alle Untergründe geeignet und obendrein rutschig. Ein selbsthaftendes, rutschhemmendes Abdeckvlies, was es auch in diffusionsoffenen Varianten gibt, ist die bessere Alternative. Ja nach Bedarf gibt es zudem Bodenschutzvliese mit abwischbarer oder absaugbarer Oberfläche sowie alternativ mit saugender Oberfläche.

Ein abschließender Tipp von Jan Binder, Geschäftsführer von Team Direkt: »Wer bei der Investition außerdem auf BG BAU empfohlene Produkte setzt, darf nicht nur sicher sein, geprüfte Hilfsmittel zu verwenden, sondern kann auch von satten Förderungen profitieren. Das senkt die Investitionskosten noch einmal deutlich.«

Weitere Informationen sind hier zu finden.