31. März 2020

BG BAU erleichtert Stundungsregelungen

Foto: Jan Pauls – BG BAU


Die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) erleichtert die Stundung von Beiträgen für beitragspflichtige Unternehmen, die durch das Coronavirus außergewöhnlich belastet sind.

Wie die BG BAU mitteilte, werden die geltenden Regelungen zu Stundungen und Ratenzahlungen kurzfristig an die aktuelle durch das Coronavirus verursachte Krisensituation angepasst. So werden in der momentanen Lage  aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus bundesweit Maßnahmen zur Eindämmung ergriffen. Arbeiten werden eingestellt, Messeveranstaltungen abgesagt und Beschäftigte vorsorglich aufgefordert zu Hause zu bleiben oder einer angeordneten Quarantäne zu folgen. Zudem wirkt sich die Krise auf die Konjunktur in Deutschland insgesamt aus, d. h. auch auf Aufträge und Bautätigkeiten.

Dies alles führt auch für die Unternehmen der Baubranche zu einer erheblichen Belastung. Deshalb will die BAU BG den Mitgliedsbetrieben jetzt schnell und wirksam dabei helfen, mit den Auswirkungen der Ausbreitung des Coronavirus umzugehen, indem die Stundung erleichtert und damit finanzielle Entlastung geschaffen wird, wie Klaus-Richard Bergmann, Hauptgeschäftsführer der BG BAU informierte. Die zuständige Beitragsbearbeitung der BG BAU wurde daher umgehend angewiesen, den entsprechenden Anträgen einfach und unbürokratisch nachzukommen.

Betroffene Betriebe können sich unter der Servicehotline 0800 3799100 oder per E-Mail an ihre Region der BG BAU wenden:
Region Nord: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!          
Region Mitte: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!           
Region Süd: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Neben diesen Hilfsmaßnahmen für die Unternehmen der Baubranche unterstützt auch der Arbeitsmedizinische Dienst der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (AMD der BG BAU) vor dem Hintergrund der Coronavirus-Pandemie kurzfristig die BG-Kliniken der gesetzlichen Unfallversicherung, aber auch örtliche Gesundheitsämter oder Katastrophendienste wie das THW mit medizinischem Fachpersonal und Freiwilligen aus der Belegschaft. Damit soll möglichen Engpässen bei der Versorgung von Covid-19-Patienten entgegengewirkt und die Versorgungskapazität aufgestockt werden.