In diesem Jahr ist NMC Partner von MALER DES JAHRES. NMC ist vor allem für seine Zier- und Dekoprofile bekannt. Dass das Unternehmen sehr viel mehr zu bieten hat – vor allem seit der Neustrukturierung des Sortiments – soll breiter bekannt gemacht werden. Dazu soll die Partnerschaft bei MALER DES JAHRES beitragen. Adrian Smaza, Vertriebsleiter Architektur & Design, erklärt, warum er sich bei dem Wettbewerb engagiert.

 

 

Mappe: Herr Smaza, NMC engagiert sich bei MALER DES JAHRES 2018. Wie kam es dazu? Was ist Ihre Überlegung dabei?

Adrian Smaza: Unsere Produkte sind für den Maler Zusatzprodukte. Viele Maler kennen uns als Hersteller von Zierprofilen. Dass wir auch Wandpaneele, dekorative Wandelemente, hinterleuchtete Profile und sogar Fassadenprofile anbieten, ist einigen nach wie vor nicht bekannt. Wir sind somit stets auf der Suche nach Malern, die den Nutzen unserer Produkte für ihre Raum- und Fassadengestaltung erkennen und einsetzen. Beim MALER DES JAHRES werden die Maler prämiert, die mit außerordentlichen fachlichen Leistungen ihr Wissen und Können bewiesen haben. Das sind genau die Maler, die zu NMC passen. In diesem Umfeld möchten wir unsere Produkte und deren unterschiedlichste Einsatzmöglichkeiten noch besser vorstellen.

Mappe: NMC stellt sich derzeit neu auf und strukturiert Sortimente anders. Welche Idee steckt dahinter und inwiefern spielt Ihre Partnerschaft bei MALER DES JAHRES eine Rolle?

A. Smaza: Wir haben uns intensiv mit den Wünschen der Handwerker auseinandergesetzt und festgestellt, dass wir sie in ihrer Endkundenberatung intensiver unterstützen können und wollen. Es ist uns ein starkes Anliegen, ihnen anschaulich zu zeigen, dass sie mit Zierprofilen, Sockelleisten und Wandpaneelen alle Räume – ganz gleich welcher Stilrichtung – veredeln können. Unter dem neuen Slogan »NMC – wir veredeln Räume« haben wir daher unsere Produkte seit Anfang diesen Jahres in vier verschiedene Stilwelten aufgeteilt, die wir in entsprechend abgestimmten Kollektionen anschaulich präsentieren.

 

Das komplette Interview lesen Sie auf Seite 18 der aktuellen Mappe-Ausgabe 5/17.

 

Am 25. November war es endlich soweit: Die MALER DES JAHRES 2017 wurden im Wirtshaus am Bavariapark in München verkündet. In sechs verschiedenen Kategorien konnten sich die jeweiligen Gewinner mit ihren kreativen und ästhetischen Projekten gegen zahlreiche Konkurrenten durchsetzen. Ein kleiner Einblick in den diesjährigen Wettbewerb.

Kategorie: Innovative Oberfläche

Kolb & Kern Malerbetrieb

Nicht nur seinem Namen nach passt die Oberflächen-Kollektion »Innovations« des Malerbetriebs Kolb & Kern perfekt in die Kategorie »innovative Oberfläche«. Zu den verwendeten Stoffen gehören wiederverwertete, fein gemahlene Materialien wie Metalle, Kaffee oder Lehm, Marmorkalk, Bienenwachslasur und Vulkangestein. Die hochwertige, dem Produkt angemessene Darstellung, zeigt exemplarisch die verschiedenen Oberflächen und formiert sich damit zu einem Rundum-Paket, bei dem der Verkaufsgedanke ebenfalls nicht zu kurz kommt.

Fotos: Bernd Ducke/Mappe, Teilnehmende Betriebe

 

Kategorie: Marketing

Reiter wirkt

Der Showroom als Aushängeschild des Betriebs ist Beratungs- und Verkaufsraum zugleich, ein Ort zum Verweilen und eine Inspirationsquelle. Die Reiter GmbH setzt diese Potentiale mit ihrem neu errichteten Showroom um und zeigt die gesamte Bandbreite des Malerhandwerks.

Lobend zu erwähnen ist der Aufwand, der hinter der Errichtung und Gestaltung des eigenen Showrooms steckt und den der Betrieb über Monate hinweg betreiben musste, um am Ende den Schauraum und folglich auch sich selbst als Betrieb gebührend präsentieren zu können. Ein Marketingkonzept, das sich vor allem langfristig und dauerhaft bezahlt machen wird.

Kategorie: Spezial-Arbeitsgebiet

Remmers VerWANDlung

Mit einer Tapete bestehend aus Heu und Blüten bewarb sich der Malerbetrieb »Remmers VerWANDlung« in den Kategorien »Marketing« und »innovative Oberflächen«. Den ersten Platz belegte er jedoch in der Kategorie »Spezial-Arbeitsgebiet«. Inspiriert von Oberflächenplatten aus Heu auf einer Möbelmesse, setzte der Malerbetrieb dieses Prinzip in der Wandgestaltung mit seiner Tapete »organoFleur« um. Die Tapete ist dabei nicht nur optisch ein echter Hingucker, sie weiß auch durch betörenden Duft zu gefallen.

Kategorie: Netzwerk-Projekte

Malerei Großbötzl GmbH/Raumdenker

Das Netzwerk der »Raumdenker« war für den Entwurf und die Umsetzung der Räumlichkeiten eines neu errichteten Bürogebäudes zuständig. Die Planung und Koordination unterlag hierbei maßgeblich dem beteiligten Malerbetrieb Großbötzl. Die daraus entstandenen innenarchitektonischen Leistungen, die in einem festen Zusammenschluss geplant und durchgeführt wurden erzeugen einen Mehrwert und logische Synergien.

Der Jury war besonders wichtig, dass alle Beteiligten unter einer Marke gebündelt sind, die sichtbar nach außen transportiert wird. Für diesen hohen organisatorischen Anspruch sowie die perfekte und reibungslose Umsetzung des Auftrags, belegte das Projekt den ersten Platz in der Kategorie »Netzwerk-Projekte«.

Kategorie: Gestaltungskonzept privat

Malerei + Raumgestaltung Karim Beisel

Das Malerteam um Karim Beisel schaffte es, trotz Zeitdruck und wenig Kostenaufwand in diesem urbanen Loft ein modernes und stimmiges Gestaltungskonzept im Industrielook der 50er-Jahre umzusetzen.

Das farbliche und textuelle Zusammenspiel von Boden und Wänden weiß ebenso zu gefallen wie die gelungene Erzeugung einer harmonischen Wohnatmosphäre – und das, obwohl Materialien verwendet wurden, »die man eher in einer Fertigungshalle vermutet«, wie Karim Beisel selbst beschreibt.

Kategorie: Gestaltungskonzept gewerblich-öffentlich

Maler Plauen GmbH

Mit seiner Gestaltung des Treppenhauses einer Schmerztherapie belegt der Malerbetrieb »Maler Plauen« den ersten Platz in der Kategorie »Gestaltungskonzept gewerblich-öffentlich«. Die Streifen mit den Farbverläufen an Wänden und Decke gleichen Muskelsträngen und spiegeln so die Funktion des Gebäudes wieder. Hervorzuheben ist auch das beindruckende Lichtkonzept, welches das Treppenhaus nachts von Innen und Außen zum absoluten Blickfang macht.