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Begriff Beschreibung
Weichmacher

Nach EN 971 – 1/1996 ist ein Weichmacher eine Substanz, die einem Beschichtungsstoff zugesetzt wird, um die Dehnbarkeit der Beschichtung zu erhöhen. Das sind in der Regel flüssige Stoffe, die die zu plastifizierenden Kunstharze/Kunststoffe anquellen und »gelatinieren«. Sie dürfen nur einen sehr geringen Dampfdruck haben, damit über die Gebrauchsdauer der weich gemachten Objekte möglichst wenig Weichmacher verdunstet. Synthetische Weichmacher sind oft Ester der Phthalsäure oder der Phosphorsäure.

Xenontest

Das Xenontest-Gerät wird zur raschen, zeitsparenden Licht- und Wetterechtheitsprüfung gefärbter Materialien (insbesondere gefärbter Textilien) sowie der Alterung von Werkstoffen aller Art eingesetzt. Als Strahlenquelle dient eine Xenon-Bogenlampe, deren gefiltertes Spektrum und Bestrahlungsstärke dem Sonnenlicht ähnlich sind.

Xylol

Die systematische Bezeichnung lautet Dimethylbenzol. Von dieser aromatischen Verbindung gibt es drei Stellungsisomere, die ortho-, die meta- und die para-Verbindung. Das Lösemittel Xylol ist ein Gemisch der Isomeren und siedet bei ca. 140 Grad Celsius. Xylol ist mit Wasser nicht mischbar und eignet sich gut als Lösemittel für Natur- und Kunstharze, Fette und Öle. Allerdings ist Xylol brennbar und kennzeichnungspflichtig, daher weicht man heute gern auf andere Lösemittel bzw. Lösemittelgemische aus.

Zahnspachtel

»Zahnspachtel«: Auftragwerkzeug für Vorstrichmaterial, Bodenbelagklebstoffe und Wandbelagskleber in Trapezform oder in rechteckigem Format mit einer Zahnkante. Durch die Zahnung wird ein gleichmäßiger Auftrag in der erforderlichen Menge erreicht, abhängig von der Art der Zahnung in Breite, Tiefe, Zahnbrücke und Zahnlücke. Zahnbezeichnungen müssen den Empfehlungen der Technischen Kommission für Bauklebstoffe TKB entsprechen.

Ziehspachtel

»Ziehspachtel«: Spachtelmasse, die mit dem Ziehspachtelmesser oder Japanspachteln aufgetragen (über die Fläche »gezogen«) wird, um geringfügige Oberflächenfehler vor dem Beschichten auszugleichen und/oder eine gleichmäßige Oberfläche herzustellen (DIN EN 971-1).

Zwingenpinsel

Die wesentlichen Bestandteile eines Zwingenpinsels sind Besatz, runder Stiel und als Verbindungsstück die runde Zwinge. Der Besatz besteht, je nach Verwendungszweck, aus Feinhaaren, Borsten oder den entsprechenden synthetischen Austauschstoffen. Der meist hölzerne Stiel – Plastikstiele kommen nur bei einigen Sorten, z.B. bei einfachen Schulpinseln, vor – ist je nach Sorte kurz, mittellang oder lang und entweder roh oder lackiert. Auch die Zwingen werden in verschiedenen Qualitätsstufen angeboten. Bei verschiedenen Sorten muss nun die Zwinge an der Besatzseite noch flachgedrückt werden. Dazu verwendet der Pinselmacher eine besondere Art von Flachzange, bei der die beiden Backen sich parallel bewegen.

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