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Begriff Beschreibung
Abschirmglasgewebe

Liebe Leser, 
der chinesische Philosoph Laozi hat es richtig erkannt: »Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Hört man damit auf, treibt man zurück.« In diesem Sinne wollen wir Ihnen regelmäßig in alphabetischer Reihenfolge einen allgemeinen Fachbegriff aus dem Malerhandwerk vorstellen.

Anlegemittel

Alle Mittel, die für Vergoldungen, Versilberungen und zum Metallisieren als klebender Auftrag verwendet werden können, bezeichnet man als Anlegemittel. Dazu zählen Anlegeöle, Anlege- bzw. Vergoldermilch, Eigelb- und Wachsmordent, sowie Öl- und Alkydharzlacke oder Anlegemittel auf Polyurethanbasis. Entsprechend der vorgegebenen Trockenzeiten können Blattmetalle, aber auch Metallpulver sofort oder nach Stunden bzw. Tagen eingelegt bzw. eingestaubt werden.

An­ti­graf­fi­ti­bes­chich­tung

Antigraffitibeschichtung«: Spezialbeschichtung zum Präparieren von 
Oberflächen gegen die Haftung von Lacksprays und Filzstiften. Mittlerweile
sind so viele Produkte zur Graffitiprophylaxe auf dem Markt, dass hier nur
eine grobe Orientierung erfolgen soll:

Atrologische Farben

Symbolfarben, die nicht von naturwissenschaftlichen Erkenntnissen abgeleitet wurden, bezeichnet man auch als »Astrologische Farben«. Es sind Farben, die sich auf der Basis astrologisch betrachteter Zusammenhänge mit der Sonne, dem Mond, den Planeten und den Tierkreiszeichen, in Verbindung mit den Zeitrelationen sowie den vier Elementen, den Metallen und Edelsteinen ergeben. Es gibt keine direkte Verbindung mit den astronomischen Farben.

Bauschädliche Salze

»Bauschädliche Salze« (Bausalze)
Bei ungenügend isoliertem Mauerwerk können lösliche Salze zusammen mit Feuchtigkeit aus dem Erdreich in der Mauer hochziehen und nach außen gelangen. Durch eindringende Feuchtigkeit können sich auch Salze im Mauerwerk lösen. Diese Salzlösung kristallisiert an der Oberfläche aus. Die so sichtbaren Salzkristalle bezeichnet man als Ausblühungen. Bei der Kristallisation der Salze entsteht ein Druck, der sperrende Putze, besonders aber Beschichtungen abdrücken kann (Kristallisationsdruck).

Befunduntersuchung

Befunduntersuchung dient zur Ermittlung der technisch-materiellen und der gestaltend-ästhetischen Aspekte sowie des Zustandes einzelner Schichten im Baudenkmal. Die Befunduntersuchung soll Aufschluss geben über verwendete Materialien, Verarbeitungstechniken, bautechnische Zusammenhänge, Eigenschaften der Baustoffe, das ursprüngliche Erscheinungsbild, gestalterische Zusammenhänge, Eingriffe und Umbauten sowie über Mängel, Schäden und Alterungsprozesse.

Berufsbezeichnungen

Berufsbezeichnungen: Der Malerberuf ist etwa im 9. Jahrhundert aus verschiedenen Berufstätigkeiten entstanden. Ausgangsberufe waren die Schildmacher, die Wehr- und Prunkschilder herstellten und diese farbig und formal kennzeichneten. Daraus entstand der Beruf der Schilderer, Schildner, Schilter oder Schildermaler, die bereits 1197 ihre erste eigene Zunft in Magdeburg hatten. Aus den Bauberufen entwickelten sich die Maurer, Weißbinder, Klaiber, Putzer, Kälker, Tüncher und Weißmaler. Die Bildschnitzer, die zunächst ihre Bildwerke auch farbig fassten, betätigten sich so auch als Fassmaler.

Betriebsanalyse

Der Begriff »Analyse« kommt aus dem Griechischen: analyein = auseinanderlösen. Betriebsanalysen sind Auswertungen des Jahresabschlusses und der Gewinn- und Verlustrechnung zum Zweck der Preisfindung und Kalkulation, die seit über 50 Jahren vom Institut für Unternehmensführung durchgeführt werden.

Cash-flow

Der Begriff Cash-flow beschreibt die Analyse der Zahlungsströme und den Maßstab für die in einer Periode erwirtschafteten Erträge, die zur Eigenfinanzierung des Betriebes zur Verfügung stehen. Der Cash-flow ist eine Finanzkennzahl, die auch die liquiditäts-bestimmenden Elemente berücksichtigt (Einzahlungen, Auszahlungen). Hintergrund ist die Bilanzpolitik bei der Bemessung von Abschreibungen, der Bildung von Rückstellungen, Wertberichtigungen und Rücklagen etc., sodass der Bilanzgewinn oft kein zuverlässiger Maßstab für die Finanzkraft des Unternehmens ist.

CIELAB-Farb(en)raum

»CIELAB-Farb(en)raum«: Bezeichnung für einen von der CIE (Commission Internationale de l´Éclairage (Internationale Beleuchtungskomission)) definierten Farbenraum. Zur graphischen Darstellung des CIELAB-Systems benutzt man ein rechtwinkliges Koordinaten-System, bei dem die a*-Achse (grün-rot) und die b*-Achse (gelb-blau) eine Ebene bilden, auf der die Helligkeitsachse L* senkrecht steht. Der Ursprung ist für alle Normlichtarten gleich und liegt bei A*=B*=0. Für die Lack- und Farbensysteme ist dieses besonders wichtig für Messung und Korrektur von Farbtondifferenzen gleicher Farbtonchargen von Beschichtungsstoffen bzw. Pigmenten.

Controlling

Als Controlling (engl.: to control = steuern, beherrschen) bezeichnet man ein ganzheitliches Führungskonzept, das die Kontrolle des betrieblichen Geschehens und die Planung und Steuerung der betrieblichen Prozesse umfasst. Damit wird das Rechnungswesen und die Unternehmensplanung zu einem ganzheitlich orientierten Führungskonzept mit dokumentationsfähiger Zielformulierung, -steuerung und -erfüllung innerhalb eines Regelkreises.

Dämmschichtbildner

»Dämmschichtbildner« Dämmschichtbildende Brandschutzbeschichtungen (DSB) sind heute vorwiegend Dreischichtsysteme, in Sonderfällen aber auch Vierschicht· oder Einschichtaufbauten. Sie bestehen aus einer Grundbeschichtung, ein oder zwei schaumbildenden Schichten und einem zum System passenden Überzugslack.

Deckungsbeitragsrechnung

Die Deckungsbeitragsrechnung ist die Grundlage für Preisgestaltung, Umsatz, Kosten- und Gewinnanalysen, ein Gradmesser für die wirtschaftliche Effizienz eines Betriebes oder einzelner Unternehmensbereiche und Ausgangspunkt für Entscheidungen über Sortimentsaufbau, Leistungsbereiche, Kundenstruktur, Eigenfertigung/Fremdbezug und ähnliche Fragen der Unternehmensplanung.

Diffusion

Alle Gase und viele Flüssigkeiten mischen sich (ohne Strömungsvorgänge) von selbst miteinander. Dieser selbstständige Mischungsvorgang heißt Diffusion. Sie ist eine Folge der in Gasen und Flüssigkeiten ablaufenden Brownschen Bewegung (Wärmebewegung) der einzelnen Teilchen. Die Diffusion erfolgt von Orten höherer Konzentration zu solchen niedrigerer. Diffusion an der Grenzfläche zweier Phasen heißt Grenzflächendiffusion. Auch in der Anstrichtechnik spielt die Diffusionsfähigkeit eine Rolle. In manchen Fällen ist es vorteilhaft, wenn eine Beschichtung sehr dicht ist und vom Untergrund her möglichst wenig nach außen diffundieren kann; andere Anstriche wiederum sollen gestatten, dass z. B. Wasserdampf diffundieren kann, damit sich ein Gleichgewichtszustand zwischen Untergrund und Außenluft einstellen kann.

Doppelboden

»Doppelboden«: Verlegung von Bodenbelägen auf vorgefertigte, quadratische Holz- oder Metallrahmen, die mit Abstand über dem Unterboden montiert werden. Die Montage erfolgt auf Betondecken und macht einen Estrich überflüssig. Zwischen Belag und Unterboden besteht ein Hohlraum, in dem Energieleitungen verlegt werden. Als Oberbelag werden Teppichfliesen oder PVC-Fliesen eingesetzt. Die Verlegung erfolgt vorwiegend in Geschäfts- und Büroräumen.

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