Maler in der Höhle der Löwen

Vor jeglichen Maler- und Streicharbeiten müssen zunächst alle Möbel, Türen und Böden mühsam abgedeckt werden. Die sorgfältige Vorarbeit kostet Zeit und Material. Mario Ballheimer hat in den vergangen zwanzig Jahren als Maler- und Lackiermeister ebenfalls diese Erfahrungen gemacht und mit dem »Abdeckblitz« eine Lösung für das Problem erfunden. Kürzlich stellte der Malermeister sein Produkt in der VOX-Sendung »Die Höhle der Löwen« einem breiten Publikum vor.

44115761_10214436989891976_7020540077319127040_n
Mario Ballheimer konnte sein Produkt erfolgreich in der »Höhle der Löwen« verkaufen. Foto: ©Frank HempelMG RTL D

Der Abdeckblitz ist ein Produkt, das Malervlies, Abdeckpapier, Folie und Klebeband vereint. In seinem Pitch gegenüber der Investoren der »Höhle der Löwen« erklärt Mario Ballheimer, dass seine Erfindung nicht nur wasser- und schmutzabweisend, sondern auch beständig und mehrfach wiederverwendbar ist. In der Handhabung sei es deutlich einfacher als die herkömmliche Methode bei Malerarbeiten, da sich der Abdeckblitz schnell auslegen, andrücken und mit dem Cuttermesser zuschneiden lässt.

Zeit- und Materialersparnis, die nicht zu verkennen ist

Die Zeitersparnis für Maler und Lackierer ist immens. Das Material lässt sich sehr gut reinigen (abwischen, absaugen, abkehren etc.) und ist beständig gegen Lacke und Farben. Durch die Reiß- und Rutschfestigkeit sei das Abdeckprodukt ideal um beinahe jegliche Untergründe zu schützen.

Streichen geht flott – beim Abkleben geht die meiste Zeit drauf

Als Maler- und Lackierermeister mit über 20 Jahren Berufserfahrung, sei Ballheimer stets auf der Suche nach einer Möglichkeit gewesen, die Arbeiten zu erleichtern. Im Interview mit VOX erklärt er: »Das Streichen selbst geht immer flott von der Hand, was immer aufhält sind die vielen Abdeckarbeiten, Fenster, Möbel, etc. müssen vor der Farbe geschützt werden. Die meiste Zeit geht mit dieser Arbeitdrauf und endet meist in einer Materialschlacht. Folien, Vlies, Klebeband, Pappe – alles kann meist nur einmal verwendet werden und landet auf dem Sondermüll.« Der Kunde selbst, so Ballheimer, zahle nur einen Bruchteil der Kosten der Abdeckarbeiten. Wenn im Durchschnitt werden pro Quadratmeter 1,60 bis 2,00 Euro/ Netto bezahlt werden, inklusive Material und Entsorgung, zahle der Malermeister rund das Doppelte drauf. Durch den Abdeckblitz könne er sich 50 Prozent der Arbeitszeit und einiges an Materialkosten sparen.

Erfinder oder Problemlöser?

Eine Idee, so erklärt er, erschließe sich meist, wenn man täglich auf die selben Problemstellungen trifft. Deshalb bezeichnet sich der Malermeister lieber als »Problemlöser« denn als »Erfinder«. Die Entwicklung und Tests des Abdeckblitz zogen sich über mehrere Monate. Als das Produkt schließlich marktbereit war, mussten sich Mario Ballheimer und sein Partner Fedi Choukair mit den rechtlichen Themen wie Markenrechten, Patent und Gebrauchsmuster auseinandersetzen. Das sei nicht nur zeitintensiv, sondern auch sehr kostspielig, erklärt er im Interview. Die erste Rolle wurde erst nach über einem Jahr verkauft.

Löwen-Investor Ralf Dümmel haben wir mit unserem innovativen Abdeckblitz und seinen einzigartigen Eigenschaften blitzartig überzeugt. Wie genial der mehrfach wiederverwendbare Abdeckblitz das Renovieren und Malern erleichtert, erfahrt ihr jetzt ausführlich in unserem Produkt-Clip.⚡️🙋🏽‍♂️🦁

Gepostet von Fedi Choukair am Mittwoch, 17. Oktober 2018

Der Schritt ins Fernsehen

Das war letztlich auch der Grund für Mario Ballheimer und seinen Freund und Partner Fedi Choukair ihr Glück in der TV-Show »Höhle der Löwen« zu versuchen. Mit viel Engagement schafften sie es Teil der Sendung zu werden. Ziel war es, das Produkt einer breiten Masse vorzustellen und idealerweise einen Investor zu finden, der beim Vertrieb und beim Marketing der Erfindung in Europa und vor allem Deutschland unterstützen kann. Der Pitch verlief erfolgreich – für 100.000 Euro erhielt Ralf Dümmel eine 35-prozentige Beteiligung an dem Produkt.

Auf der Webseite des Produkts finden Sie noch weitere Informationen, sowie einen Onlineshop.

 


Quelle: Stern.de