Kunst fürs Branchenzentrum

Das neue Branchenzentrum Ausbau und Fassade wurde nach langer Planungszeit nun fertiggestellt. Hier werden nun die bisher dezentralen Standorte des Fachverbands und das Komeptenzzentrum Ausbau und Fassade zusammengefasst. Das Highlight des Neubaus ist, neben hellen und großzügigen Konferenz- und Tagungsräumen sowie den neu geschaffenen Übernachtungsmöglichkeiten für Seminarteilnehmer, das kunstvoll gestaltete Atrium des Neubaus mit einer freistehenden Wendeltreppe – errichtet von angehenden Ausbau-Managern und Azubis unter Leitung ihres Ausbildungsmeisters. 

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Die handwerkliche Meisterleistung im neuen Branchenzentrum führt in die neuen Konferenz- und Seminarräume
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Angehende Ausbau-Manager und Azubis verhalfen der Grundkonstruktion durch anspruchsvolle Oberflächenbearbeitung zu seinem skulpturalen aussehen

 

Beim Betreten des neuen Branchenzentrums für Ausbau und Fassade in Rutesheim fällt der Blick der Besucher unweigerlich auf eine handwerkliche Meisterleistung: Hell leuchtend hebt sich im Atrium eine skulpturale Wendeltreppe vor einer dunkleren Wand ab. Diese Wendeltreppe verbindet über 26 mit Eichenholz belegten Stufen das Erd- mit dem ersten Obergeschoss. Als Grundkonstruktion wurde eine freitragende Stahlwangentreppe mit beidseitig brüstungshohen Flachstahlwangen als Absturzsicherung gewählt.

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Das stolze Team um Stuckateurmeister Uwe Marko und Ausbildungsmeister Gerhard Fischer
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Die Unterkonstruktion wurde von den Nachwuchsfachkräften mit einem Kalkputz zweizügig beschichtet. Besondere Effekte geben der beigemischte Quarzitsand.

Um der Wendeltreppe diesen skulpturalen Charakter zu verleihen, wurde die Grundkonstruktion aus Stahl mit Hilfe von vor Ort gebogenem Rundstahl und Rabitzdraht in die finale Form gebracht. Die beiden Handläufe wurden direkt auf den Treppenwangen in Stuck gezogen und durch ein im Handlauf eingelegtes LED-Band in Szene gesetzt. Nach der Montage der Stahlgrundkonstruktion starteten Mitte vergangenen Jahres angehende Ausbau-Manager und Azubis unter Anleitung des Experten Uwe Marko und Ausbildungsmeister Gerhard Fischer mit den Arbeiten an der Wendeltreppe. Es wurde tatkräftig geschweißt, Stahl gebogen, Schablonen gebaut und Einiges an konzeptioneller Arbeit geleistet. Nachdem die Unterkonstruktion den gestalterischen Ansprüchen genügte, wurde die komplette Wendeltreppe verputzt und mit einer Oberfläche versehen, die als „Kunst am Bau“ gelten kann: Kalkputz mit einer Beimischung aus Quarzsand in den Farbtönen Ocker und Anthrazit wurde zweilagig aufgezogen, aufgefilzt und geglättet. Nach einem präzisen Schliff mit Papier in einer 240er-Körnung wurde die gesamte Oberfläche aufgestuckt, um die Poren zu schließen. Es folgte ein Feinschliff mit einem 400er-Schgleifpapier. Final wurde dann die Treppe noch doppelt gewachst und auf Hochglanz poliert.

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