Handwerk – ein Erlebnis!

Ein guter Dialog mit den Kunden hinterlässt nachhaltigen Eindruck und kann weitere Aufträge generieren. In diesem Zusammenhang betonen Fachleute die wachsende Bedeutung des Erlebnis-Marketings: Dabei wird der Kunde vom Zuschauer zum (Mit-)Macher. Sie können Ihren Auftraggebern das auch bieten – wir zeigen Ihnen wie.

Messbarer Erfolg: Wer die Kunden in das Gewerk einbezieht, hat oft die Nase vorn. (Foto: pressmaster/Fotolia)

Bei jeder Auftragsvergabe geht es nicht nur um fachliche Kompetenz – rein gefühlsbezogene Bewertungen spielen eine entscheidende Rolle bei der Entscheidung von Kunden für einen Handwerksbetrieb. Wenn Emotion so wichtig ist – was lässt sich damit erreichen und wie?

Tipp 1: Auftrag mit Erlebnisfaktor

Manche Kunden sind glücklich, wenn sie rein gar nichts mit der Umsetzung eines einmal erteilten Auftrags zu tun haben. Doch es gibt auch viele, die dem Handwerker interessiert über die Schulter schauen oder sich durch Eigenleistung etwas dazuverdienen möchten. Fassen Sie dabei einfache Vorbereitungsarbeiten wie z. B. Tapeten entfernen, Abkleben oder Schleifen ins Auge und geben Sie eine kleine Einweisung. Neben dem positiven, verbindenen Erlebnis merkt der Kunde gleichzeitig, dass auch scheinbar einfache Tätigkeiten Fachkönnen erfordern.

Tipp 2: Malerisches Erlebnis außer der Reihe

Vom Erlebnisdurst der Menschen lebt eine ganze Branche, z. B. Jochen Schweizer (»Slogan: Du bist, was Du erlebst.«) oder Mydays (»Schenke Gemeinsamzeit!«). Im Angebot sind hier nicht nur Fallschirmspringen und andere Outdoor-Abenteuer: Auch handwerkliche Erlebnisse wie »Eheringe schmieden für 2«, »Schnitzen mit der Kettensäge« oder »Pyrotechniker für 1 Tag« werden fleißig gebucht. Bei jedem kreativen Maler werden an dieser Stelle bereits eigene Ideen für einen malerischen Erlebnistag sprudeln.

Tipp 3: Mehr Öffentlichkeit durch Kooperationen

Erlebnis-Workshops machen weniger Aufwand und haben eine stärkere Wirkung, wenn sich verschiedene Handwerker zusammentun. deutlich verringern – und gleichzeitig in der Wirksamkeit steigern. Man kann so etwas mit guten Kollegen anderer Gewerke in derselben Stadt auf die Beine stellen oder weiter in die Region gehen, wie es z. B. die Initiative »Erlebnis. Handwerk. Eifel« getan hat.

Den ganzen Artikel lesen Sie in der Mappe 09/2017.