Für jeden die Chance auf’s Siegel

Der Branchenpreis des Maler- und Lackiererhandwerks geht in die nächste Runde. Wir zeigen Ihnen anhand von Siegern und Nominierten der letzten Jahre, wie es geht und warum sich eine Teilnahme für Sie lohnt.

Selbstverständlich lobt die Mappe auch dieses Jahr den Branchenpreis des Maler- und Lackiererhandwerks aus. Gesucht werden Projekte, die Impulse für neue Lösungsansätze der Branche setzen. Dabei kann es sich um  Innovationen, Optimierungen und Entwicklungen in unternehmerischer oder gestalterischer Hinsicht handeln. Einreicher können ihre Projekte in sechs Kategorien zum Branchenpreis anmelden: Marketing, Gestaltungskonzept gewerblich/ öffentlich oder privat, innovative Oberfläche, Spezial-Arbeitsgebiet und Netzwerk-Projekte. Bei der breiten Palette an Kategorien ist für jeden etwas dabei!

Eine Auszeichnung für Arbeiten, auf die das Augenmerk der Öffentlichkeit gelenkt werden sollte.

Lara Droll, Malergeschäft Rinderspacher

 

Einreichen in der Kategorie Spezial-Arbeitsgebiet

In dieser Kategorie wird ausgezeichnet, was sich von alltäglichen Dienstleistungen mit bekannten Produkten und Ideen abhebt. Von einer Spezialisierung auf Wände, die nach Blüten duften, bis zu zukunftsorientierten Bauvisionen ist es alles denkbar. Lara Droll vom Malergeschäft Rinderspacher in Neibsheim, MALER DES JAHRES-Gewinnerin 2018, hat sich mit Ihrer Spezialisierung auf personalisierte Tapeten durchgesetzt. So verleiht sie z. B. einem Restaurant durch eigens kreierte, freche Sprüche für die Wand einen besonderen Charme.

Die Weber GmbH in Malsch hat sich hingegen mit LED-Leisten und Infrarot-Heizungen ihre eigene Nische gesucht. Dadurch erweitert der Betrieb sein Gestaltungsrepertoire durch die Kombination von Farbe, Licht und Wärme. Damit kam er auf die Shortlist und erhielt das Siegel der Nominierung für den MALER DES JAHRES 2019.

Ich kann jedem nur raten, sich zu bewerben: Weil es ein spannender Prozess ist, der Spaß macht. Wir nutzen das Siegel für unsere gesamte Außenkommunikation.

Jörg Held, Steuernagel & Lambert GmbH mit Textilwerk

 

Einreichen in der Kategorie Innovative Oberfläche

Vom eigens modelliertem Natursteinimitat bis zu monolithisch-anmutenden, strukturlosen Oberflächen – wer einen individuellen Ansatz zur Oberflächengestaltung für sich gefunden hat, ist in dieser Kategorie richtig. Dass man zukunftsfähige Technik mit dem Handwerk vereinen kann, zeigte die Erich Betzel GmbH mit ihrer Einreichung zum MALER DES JAHRES 2018. Mithilfe eines 3D-Druckers stellt der Betrieb Struktur- und Musterrollen her, die neue Ansätze in der Oberflächengestaltung ermöglichen.
Antonio Villani aus Gevelsberg dagegen zeigte mit seiner Einreichung zum MALER DES JAHRES 2019, wie individuelle Kundenwünsche kreativ mit handwerklichem Können gestaltet werden können, indem er für das Gestaltungsthema Afrika die Anmutung von Elefantenhaut mit einfachen Mitteln wie Modellierputz und groben Kaffeesäcken auf eine Wand brachte.

Das Image der Firma und unser Selbstvertrauen haben sich positiv verändert. Das Besondere hört nicht auf, besonders zu sein, nur weil man sich selber daran gewöhnt hat!

Matthias Kopp, Erich Bettel GmbH

 

Einreichen in den Kategorien Gestaltungskonzept gewerblich/öffentlich und privat

In diesen Kategorien können Sie Gestaltungskonzepte für den gewerblich-öffentlichen Bereich und für den privaten Kundenauftrag. Egal ob bei der exklusiven Büroraumgestaltung oder der Veredelung eines Friseursalons – in beiden Kategorien kommt es etwa darauf an, wie umfassend, kreativ und passgenau auf den Kunden zugeschnitten das Ergebnis der Gestaltung ist. Die B. Bachmann AG in Immensee in der Schweiz brachte zum Beispiel ein Theater-Casino mithilfe alter Aufzeichnungen und Befunde in den vom Auftraggeber gewünschten Original-Zustand des Erbauungsjahres.

Der Malerbetrieb Hütter aus Thann hatte weniger strenge Vorschriften, aber eine umso ungewöhnlichere Vorgabe für das zum MALER DES JAHRES 2019 nominierte Projekt: Von der Tapete bis zur Fliese, im Badezimmer und auf dem Bett sollte das Wurstmotiv in Deutschlands erstem Bratwursthotel besonders präsent und aufsehenerregend in einem umfassenden Gestaltungskonzept umgesetzt werden – passend für den Kunden, eine Metzgerei.

Einreichen in der Kategorie Netzwerk-Projekte

In der Kategorie Netzwerk-Projekte geht es um die gekonnte Zusammenarbeit mit anderen Gewerken. 2017 erhielt der Betrieb Großbötzl im österreichischen Ried im Innkreis die erste Auszeichnung in dieser Kategorie. Das Netzwerk Raumdenker entwarf die Räumlichkeiten eines neuen Bürogebäudes und setzte diese auch um. Der Malerbetrieb koordinierte die verschiedenen Dienstleister, die alle verbunden unter einer Marke arbeiteten. Der hohe organisatorische Anspruch wurde mit dem MALER DES JAHRES 2017 belohnt.

Die Lutz Malerwerkstatt in Markgröningen, MALER DES JAHRES 2019, erkannte, wie sehr es Kunden überfordert, die Arbeit mehrerer Gewerke zu koordinieren. Darum denkt die Malerwerkstatt über ihre Grenzen hinaus und integriert andere Gewerke in die eigenen Gestaltungsprojekte. Die Auszeichnung gewann der Betrieb durch die Kooperation mit dem Lichtdesigner Georg Bechter. Die Jury überzeugte die Erschließung neuer Tätigkeitsfelder und des Alleinstellungsmerkmals.

 

Einreichen in der Kategorie Marketing

Auch im Marketing sind die mit dem MALER DES JAHRES ausgezeichneten Konzepte vielfältig. Neben eigens erstellten Katalogen und eindrucksvollen Showrooms lassen sich die Betriebe einiges einfallen, um potenzielle Fachkräfte und Kunden mit besonderen Angeboten und Aktionen auf sich aufmerksam zu machen. Die Raumwerkstatt Sachs in Lauterbach nutzte das 125-jährige Firmenjubiläum nicht nur, um groß zu feiern, sondern auch, um mit durchdachtem PR-Konzept eine strategische Unternehmensentwicklung im Traditionsbetrieb zu ermöglichen.

Die U. Leibbrand GmbH in Schorndorf konzentriert sich auf die Marke als Arbeitgeber. Ihre Plattform regelt die gesamte Unternehmenskommunikation z. B. über Neuerungen oder Stellenausschreibungen auf digitalem Wege. Die Mitarbeiter werden dadurch stärker in die Unternehmensentwicklung eingebunden. Diese Maßnahmen ermöglichen dem Unternehmen, Mitarbeiter zu binden und zu gewinnen, wofür sie auf die Shortlist beim MALER DES JAHRES 2019 kamen.

Man wird mit anderen Augen gesehen. Es ist ein wichtiger Titel. Man erfährt von den Kunden große Wertschätzung.

Christian und Heidi Schwarz, Malerbetrieb Schwarz GmbH

 

Es gibt keine Verlierer

Die besten Projekte in jeder Kategorie werden von der Fachjury auf eine Shortlist gesetzt. Wer es dann schafft, die Fachjury final zu überzeugen, erhält den Titel MALER DES JAHRES und darf als sichtbares Zeichen das offizielle Siegel führen. Doch auch die auf der Shortlist Platzierten dürfen sich schmücken: Sie erhalten das Nominierungs-Siegel. So gibt es eigentlich nur Gewinner. Machen Sie also mit: Die Auszeichnung unterstreicht Ihre Qualität und Innovationskraft, sie strahlt nicht nur nach außen, indem sie bei der Kundenbindung und Neukundengewinnung hilft, sondern auch nach innen, indem sie die Motivation innerhalb Ihres Teams fördert – ein gutes Argument bei der Suche nach neuen Mitarbeitern.

Es braucht ein Quäntchen Mut, aber es lohnt sich! Es gibt auch Überraschungen und schlussendlich gibt es keine Verlierer.

Andreas Bachmann, B. Bachmann AG

 

Teilnahmebedingungen

Offiziell eingereicht und zum Wettbewerb zugelassen ist Ihr Projekt unter folgenden Voraussetzungen:

  •  ausgefülltes Teilnehmerprofil im Portal
  • hochgeladene schriftliche oder bildliche Dokumentation des Projekts
  • fristgerechte Zahlung des fälligen Betrags
  • Vorliegen aller notwendigen Unterlagen beim Auslober

Infos zum Award

  • Einreichen kann man ein oder mehrere Projekte und Objekte
  • Diese müssen nach dem 30. Juni 2018 ausgeführt, fertiggestellt oder eingeführt worden sein
  • Anmelden kann man sich bis zum 20. September 2019 über die offizielle Award-Plattform unter https://award.malerdesjahres.de/
  • Die Preisverleihung ist am 22. November 2019 im Lenbach Palais in München

Weitere Infos auf www.malerdesjahres.de

und Anmeldung direkt unter https://award.malerdesjahres.de