Flüchtlinge für das Handwerk

 

Die Initiative »Wege in Ausbildung für Flüchtlinge« des Bundesbildungsministeriums und des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) hat sich das Ziel gesetzt, bis 2018 rund 10.000 Flüchtlinge zu qualifizieren und in eine betriebliche Ausbildung im Handwerk zu führen. Ein kostenfreier Flyer erläutert, wie es funktioniert.

Flüchtlinge-im-Handwerk
Foto: Bernd Ducke/Mappe

Die Initiative für Flüchtlinge im Handwerk ist in Stufen aufgebaut

In der Regel absolvieren die jungen Flüchtlinge zunächst einen Integrationskurs des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge. Er beinhaltet Sprachförderung und eine allgemeine Orientierung und Wertevermittlung. Darauf folgt die Maßnahme der BA Perspektiven für junge Flüchtlinge im Handwerk (PerjuF-H). Dort erhalten die jungen Menschen Einblicke in die verschiedenen Berufsfelder im Handwerk. Zudem werden ihre Sprachkenntnisse berufsbezogen erweitert. Diejenigen, die aufgrund ihrer Eignung und Neigung für eine Ausbildung im Handwerk in Frage kommen, werden im BMBF-Programm Berufsorientierung für Flüchtlinge (BOF) weiter auf eine Ausbildung im Handwerk vorbereitet. Im Anschluss sollen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die die Voraussetzungen erfüllen, in ein Ausbildungsverhältnis übernommen werden. Das Handwerk stellt dafür die notwendigen Ausbildungsplätze zur Verfügung. Unterstützung dafür bietet auch die Handwerkskammer mit ihren Beratungsangeboten für Betriebe.

Den Flyer »Berufsorientierung für Flüchtlinge – Praxisnah in eine Ausbildung im Handwerk« können Sie hier herunterladen.