Ein Koffer für die Besten

Dave Beeskow von der Berliner Wilhelm-Ostwald-Schule erhielt am 1. Juni 2017 den 500. Koffer der Sto-Nachwuchsförderaktion «Du hast es drauf – zeig’s uns!» von Sto-Stiftungsrat Konrad Richter überreicht. Dass sich Spaß und Fleiß in der Ausbildung auszahlen, haben die acht Koffergewinner vom Berliner Oberstufenzentrum für Gestaltung verinnerlicht. Alle schlossen ihre Gesellenprüfung mit besten Ergebnissen und stürzen sich nun ins Berufsleben. Sie wurden von ihren Ausbildungsbetrieben übernommen, sind bereits in der Ausbildung zum Meister oder träumen von einer Karriere als Bühnenbildnerin. Motivation und gute Unterstützung sind entscheidend für einen erfolgreichen Jobstart. Das weiß die Sto-Stiftung und rief deshalb vor fünf Jahren den Bestenwettbewerb für den Maler- und Lackierernachwuchs ins Leben. Seither wurden pro Jahr 100 Werkzeugkoffer an Auszubildende mit wirtschaftlichem Förderbedarf übergeben und nützliche Fachliteratur verteilt. Konrad Richter schüttelte auch in diesem Jahr wieder voller Stolz die Hände der jungen Handwerker und freute sich, dass eine neue Generation durchstartet. Neben Dave Beeskow gewannen sieben weitere Schüler der Wilhelm-Ostwald-Schule einen Koffer. Mappe gratuliert Angelika Baron, Frederik Beckel, Kai Paulick, Paul-Sebastian Bork, Sarah Masch, Sebastian Schulze und Walter Schlüter.


Dave Beeskow im Kurz-Interview

Mappe hat dem glücklichen Gewinner Dave Beeskow nach der Preisverleihung einige Fragen gestellt.

Mappe: Wie bist Du zum Malerhandwerk gekommen? Warum hast Du dich gerade für diesen Ausbildungsberuf entschieden?

D. Beeskow: Ich liebe das Heimwerken, besonders den Umgang mit Farben und das Gestalten von Räumen. Und so habe ich mein Hobby zum Beruf gemacht. Es macht Spaß, anderen zu helfen, da entwickle ich richtig Ehrgeiz. Zumal der Beruf als Maler und Lackierer so vielfältig und abwechslungsreich ist.

Mappe: Geht es nach der Ausbildung weiter mit dem Meister? Was ist Dein persönliches Ziel?

D. Beeskow: Nach meiner Ausbildung will ich erst einmal Berufserfahrung sammeln und schauen, was das Malerhandwerk an unterschiedlichen Einsatzbereichen in der Praxis bietet. Mein persönliches Ziel ist es, mit Herz und viel Liebe zum Beruf das Handwerk insgesamt zu stärken.

Mappe: Wie hast du deinen Lehrbetrieb gefunden? Was hat dich angesprochen?

D. Beeskow: Meinen Ausbildungsbetrieb hat mir ein sehr guter Freund empfohlen. Sein Bruder ist dort der Juniorchef. In diesem Betrieb arbeiten alle Gewerke, sodass ich viel Neues lernen und Erfahrungen sammeln konnte. Meine Chefs sind echt super und haben das Herz auf dem rechten Fleck. Das hat mich darin bestärkt, die richtige Wahl getroffen zu haben.

 

Wir danken dem glücklichen Gewinner für das Interview und wünschen ihm und seinen Kommilitonen einen erfolgreichen Start ins Arbeitsleben.

Auch die Sto Stiftung hat nach der Preisverleihung um ein Statement gebeten: