Besser steuern mit Übersicht

Die Auftragsbücher sind voll, es läuft, aber irgendwie nicht rund. Sie merken das, haben aber keine Zeit, Organisation und Steuerung des Betriebs zu justieren, damit das Ergebnis für alle stimmt. So wie vielen erging es dem Malergeschäft Rinderspacher, bis es ein System zur Steuerung des Betriebs ausprobierte. Bis heute setzt es der Betrieb erfolgreich ein.

Lara und Matthias Doll hatten ursprünglich nichts mit dem Malerhandwerk zu tun, bis auf die Tatsache, dass Lara Doll im elterlichen Betrieb aufgewachsen ist. Beim Studium der Betriebswirtschaftlehre lernte sie ihren späteren Ehemann Mathias kennen. Während er nach dem Studium als Vorstandsassistent bei einem Pharmagroßhändler arbeitete, zog es Lara Droll nach Praktika bei Unternehmen wie Bosch und SAP zurück in die Heimat nach Bretten-Neibsheim. Sie stieg ins elterliche Unternehmen ein. Schnell war klar, ein 30-Mann Betrieb lässt sich nicht alleine führen. Lara Droll war auf der Suche nach einem Betriebsleiter und konnte am Ende auch ihren Ehemann fürs Malerhandwerk begeistern. Der promovierte Betriebswirtschaftler wurde umfassend auf der Baustelle ausgebildet und absolvierte gemeinsam mit Lara Droll die Gesellenprüfung.

Mathias und Lara
Steuern ihren Betrieb nun mit Übersicht: alra und Mathias Doll vom Malerbetrieb Rinderspacher. Sie haben nun mehr Zeit, am Unternehmen zu arbeiten.

Wachsende Unzufriedenheit

Mit all ihrem theoretischen Wissen wollten sie nun den Betrieb führen. Die Voraussetzungen waren nicht schlecht. Das Ehepaar Doll übernahm das operative Geschäft, während Senior Lothar Rinderspacher weiterhin mit seiner enormen Erfahrung unterstützte. Während betriebswirtschaftliche und nan- zielle Themen leicht von der Hand gingen, kam es in der Auftragsabwicklung zunehmend zu Komplikationen. Es gab zu viele Aufträge, die Übersicht ging verloren. Mitarbeiter und Kunden wurden zunehmend unzufriedener. Mathias Droll erkannte: »Unser Betrieb lief nicht mehr optimal. Es gab drei Chefs und keine klaren Zuständigkeiten. Das Chaos war vorprogrammiert.«

Immer mehr kristallisierte sich heraus, dass der Betrieb eine Antwort auf die Kernfrage brauchte, wie die Aufträge am besten abgewickelt werden können. » Es fehlte Transparenz und eine Art Fahrplan für die gesamte Ablauforganisation. Wir mussten neue Strukturen schaffen, um allen die nötige Übersicht über Auftragsvolumen und Kapazitäten zu geben«, berichtet Mathias Droll.

Die Suche nach einer Lösung

Lara und Mathias Droll war klar, dass es so nicht wei- tergehen konnte. Lara Droll erinnert sich: »Es musste sich etwas ändern, aber wir hatten einfach keine Zeit dafür.« Auf der Suche nach einer Lösung machte Mathias Droll, der sich im Vorstand der Malerinnung Karlsruhe engagiert, Bekanntschaft mit Peter Kübel. Dieser hat das Managementsystem SBAA® zur Steuerung der betrieblichen Abläufe entwickelt. Es visualisiert und strukturiert die Abläufe eines Auftrags von der Anfrage bis zum Auftragsende mit allen Terminen und Prioritäten, mit Arbeitsverteilung, Zuständigen, und Auslastung der Mitarbeiter.

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Peter Kübel, Erfinder des SBAA-Systems

»Das System setzt da an, wo es unternehmerisch schwierig wird: Beim Erstellen und Umsetzen eines Fahrplans.«

Peter Kübel SBAA Erfinder

Peter Kübel erläutert: »Das System setzt da an, wo es unternehmerisch schwierig wird: Beim Erstellen und Umsetzen eines Fahrplans. Die Umsetzung beginnt mit der Verbesserung im Kern des Betriebs, in dem allen Mitarbeitern Verantwortung übertragen und Übersicht über den Auftrag ver- schafft wird. Die Führungsebene bzw. der Chef wird vom Tagesgeschäft entlastet und bekommt so mehr Zeit, um sich um die stra- tegische Weiterentwicklung zu kümmern.«

Am Unternehmen arbeiten

Genau das brauchten Lara und Mathias Droll. So war nach dem ersten Gespräch bereits klar, dass man den Betrieb gemeinsam nach vorne entwickeln wollte. In der Zeit danach folgten mehrere Termine, bei denen Peter Kübel mit dem Ehepaar und wichtigen Mitarbeitern gemeinsam bestimmte Unternehmensziele de nierte und den Fahrplan mit den für jeden Auftrag einzelnen Schritten ausarbeitete. Außerdem wurden die weiteren Werkzeuge des Systems, der Kapazitätsplaner und die Steuerungstaschen, den Bedürfnissen des Betriebs angepasst und zu einem bestimmten Zeitpunkt die Aufträge eingetaktet, ab dem live mit dem System gearbeitet werden konnte. In der Anfangszeit half Peter Kübel, das Zusammenspiel der Beteiligten und die Arbeit mit dem System in Schwung zu bringen und einzuüben.

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Die Werkzeuge des SBAA-Systems: Die Steuerungstasche und die Plantafel. Zusammen mit dem Fahrplan sorgen sie für maximale Transparenz
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Bis heute begleitet Peter Kübel Lara und Mathias Droll in regelmäßigen Abständen, justiert den Fahrplan nach und coacht das Ehepaar bei der Entwicklung des Betriebs. Wie lautet ihr Fazit? »Das Team ist motiviert, weil jeder Mitarbeiter Verantwortung trägt, über Abläufe und Termine informiert ist und zu jedem Zeitpunkt Rückfragen zum Auftrag beantworten kann«, freut sich Lara Droll. Und ihr Mann ergänzt: »Ein ganz wichtiger Effekt, seitdem wir das SBAA®-System einset- zen: Wir können jetzt viel mehr am Unter- nehmen arbeiten«, freut sich Mathias Droll.

Informationen zum SBAA®-System per E-Mail an info@sbaa.eu oder im Internet: www.sbaa.eu.

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