Allergien durch Beschichtungsstoffe

Mittlerweile leidet jeder fünfte Deutsche unter Heuschnupfen oder anderen Allergien. Bei Kindern liegt der Anteil noch deutlich höher. Die Erscheinungsformen können dabei zwischen Haut- und Atemwegserkrankungen variieren.

Die Verwendung von Beschichtungsstoffen als Berufsrisiko

Neben bekannten Auslösern wie Baum- und Gräserpollen, Hausstaub und Tierhaare können auch im Arbeitsleben Stoffe zu Überempfindlichkeiten führen. Allergien durch Beschichtungsstoffe sind zwar eher selten, führen aber dennoch zu unangenehmen Reaktionen. Das geschieht entweder durch Einatmen von Lösemitteldämpfen bzw. Aerosolen, oder durch direkten Kontakt mit dem flüssigen Beschichtungsstoff oder auch Reinigungsmitteln. Noch bis zu drei Tage nach dem Kontakt können an den betroffenen Körperstellen Ekzeme entstehen. Durch Risikobewertung und geeignete Schutzmaßnahmen sollte die Berührung mit diesen Stoffen dennoch auf ein Minimum reduziert werden. Auch vorhandene nationale Gesetzgebungen, Verhaltensrichtlinien oder Leitlinien sind zu beachten.

Praktisch: Der Leitfaden des Verbands der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie e. V. hält sich kurz. Tabellarisch werden mögliche vorkommenden Allergene im Bereich Dispersionsfarben, Lacke und Lasuren aufgeführt sowie Schutzmaßnahmen beschrieben.

Hier geht es zum Leitfaden für Allergien durch Beschichtungsstoffe.