Adieu, „Zettelwirtschaft“

Das Bundeskabinett hat dem Dritten Gesetz zur Entlastung insbesondere der mittelständischen Wirtschaft von Bürokratie zugestimmt.

Mit dem Gesetz möchte man Unternehmen zukünftig spürbar von Bürokratie befreien. Um mehr als eine Milliarde Euro im Jahr entlastet, hätten sie mehr Zeit und Geld für die eigentlichen Kernaufgaben. Laut Bundesminister Peter Altmaier ist es ein wichtiger Schritt des Bürokratieabbaus, doch auf diesem solle man sich nicht ausruhen. Es brauche weitere Entlastungen.

Um die mühsame «Zettelwirtschaft» abzubauen, ergreift man die Chancen der Digitalisierung. Zentrale Bausteine sind dabei z. B. elektronische Arbeitsunfähigkeitsmeldung und eine erleichterte Handhabung von Steuerangelegenheiten. Außerdem müssen Gründer ihre Umsatzsteuervoranmeldung nur noch vierteljährlich statt monatlich abgeben.

Zusätzlich plant man ein Basisregister in Verbindung mit einer einheitlichen Wirtschaftsnummer – ein Grundstein zur Modernisierung des Registerwesens, die eine deutliche Entlastung der Unternehmen mit sich bringt.

Den Gesetzentwurf zum Bürokratieentlastungsgesetz III finden Sie hier: https://www.bmwi.de

Foto: Niklas Bildhauer