01. Februar 2018

Beschichtungen mit dem gewissen Etwas

Wandoberflächen lassen sich dank neuester Trend-Beschichtungen multifunktional gestalten. Foto: Paul Jaeger GmbH

Schreiben, malen, skizzieren, Ideen entwickeln, Meetings mit Grafiken unterstützen, Pläne aufhängen – es gibt viele Möglichkeiten, Wandflächen dafür zu nutzen. Das setzt dafür geeignete Beschichtungen voraus. 

Gestaltungstrends im Büro und Zuhause

Arbeitstage in Büros unterliegen einem stetigen Wandel. Effizientes Arbeiten rückt dabei immer intensiver  in den Fokus. Oberstes Gebot ist dabei die Funktionalität von Schulungs-, Präsentations- und Arbeitsräumen. Ein Beispiel: Teamarbeit wechselt sich mit anderen Arbeitsmethoden ab. Dafür setzen immer mehr Unternehmen auf  Rückzugsmöglichkeiten für konzentriertes Arbeiten. Um dies weitgehend zu ermöglichen, setzt man z. B. auf akustisch wirksame Oberflächen und Maßnahmen, um die Konzentration durch mehr Ruhe zu fördern. Die Empfehlung, im Büro nicht nur zu sitzen, sondern sich auch zu bewegen, führt zu mehr Dynamik im Arbeitsalltag   und damit einhergehend kann Teamarbeit auch auf andere Weise stattfinden, nämlich durchaus im Stehen und Bewegen. Das wiederum führt dazu, dass Wände in den Fokus   der Nutzung rücken können, z. B. um darauf zu skizzieren  oder zu schreiben. Ein Klassiker und jedem aus der Schulzeit bekannt, sind Kreidetafeln. Diese wurden in den letzten Jahren wieder zum Trend. Sie sind vor allem in der Gastronomie überall zu finden, z. B. als ansprechend gestaltete Appetitanreger. Aber auch in den eigenen vier Wänden lassen sich mit modernen Schultafellacken Tafelflächen einfach und überall realisieren, ohne dass man an bestimmte Formen gebunden ist. Das ermöglicht zahlreiche neue Einsatz- und Gestaltungsmöglichkeiten im Arbeitsumfeld sowie in privaten Räumen. Die Nutzungsmöglichkeiten von Wandoberflächen sind heute vielfältiger denn je, eine eingehende Beratung werden Ihre Kunden Ihnen danken. Tafelfarbe kann beispielsweise im Kinderzimmer eine sinnvolle Überlegungen sein – Kinder können die Wand nach Belieben mit Kreide bemalen, die Reinigung ist einfach und problemlos mit Wasser möglich. Auch Whiteboard-Beschichtungen, beispielsweise in Kombination mit einer magnetischen Unterbeschichtung, eignen sich bestens für die Organisation von Notizen und Post im Flur oder der Küche und sorgen im Arbeitszimmer für eine schnelle und ordentliche Aufbewahrungsmöglichkeit.

Multifunktionale Gestaltung

Mit einem entsprechenden Beschichtungsaufbau lassen sich auf einer einzigen Oberfläche verschiedenste Anwendungen umsetzen und sogar parallel nutzen. Eine Magnetbeschichtung kann als sichtbare dunkle Fläche gestaltet sein, aber auch vollständig unter einer Whiteboardbeschichtung unsichtbar sein. Man schreibt, skizziert, zeichnet und heftet im selben Wandbereich Pläne, Schriftstücke oder Fotos an. Ein Beispiel sind Konferenzräume in Unternehmen oder in Hotels. Dort ist Flexibilität wichtig, denn jede Nutzergruppe hat andere Bedürfnisse und stellt unterschiedliche Anforderungen. Auch in Schulräumen und Hochschulen bieten sich solche Anwendungen an, da die Beschichtungen großflächig einsetzbar sind, beispielsweise als rundumlaufender Wandstreifen. Magnetische Beschichtungen enthalten Eisenteile und benötigen für eine ausreichende magnetische Leistungsfähigkeit  höhere Schichtdicken als konventionelle Wandbeschichtungen. Mit speziellen Tapetenwerkstoffen kann man ebenfalls magnetisch wirksame Oberflächen herstellen. Bewährt haben sich robuste Glasfasergewebetapeten. Sie haben eine dicke magnetische Zwischenschicht und lassen sich wie konventionelle Glasfasergewebe unter Beachtung der üblichen Regelwerke zur Tapezierung von Wandbelägen verarbeiten und anschließend individuell farblich gestalten. Perfekt reflektierende Projektionsflächen werden ebenfalls vermehrt nachgefragt. Mit speziellen sogenannten Projektionsfarben beschichtete Wandflächen machen die Nutzer von Leinwänden unabhängig und schaffen ideale Bedingungen mit gleichmäßiger Lichtreflexion und optimierter Lichtstreuung für gute Sichtbarkeit. Die genannten Spezialbeschichtungen ermöglichen viele individuelle Nutzungen von Wandflächen, allerdings funktionieren sie nur dann optimal, wenn die fertig beschichtete Oberfläche möglichst glatt ist. Als Whiteboardbeschichtung eignen sich speziell dafür ausgelobte Beschichtungsstoffe z. B. auf wässriger Polyurethan-Basis – meistens sind die Produkte zweikomponentig erhältlich. Die Ausführung ist in verschiedenen Glanzgraden möglich. Die Beschichtungen müssen mit Whiteboard-Stiften beschreibbar und leicht zu reinigen sein. Wichtig ist eine sorgfältig ausgeführte Untergrundvorbereitung. Je glatter der Untergrund ist, umso besser lässt sich darauf schreiben. Kombiniert man die Ausführung mit einer darunter applizierten  Magnetfarbe, lässt sich die Fläche multifunktional nutzen. Der Auftraggeber ist über die Herstellerempfehlungen  zu geeigneten Schreibwerkzeugen und Reinigungsmitteln zu informieren. Viele weitere Anwendungsbeispiele und spannende Artikel zum vielfältigen Einsatz von Beschichtungen sowie Farbgestaltung in Privaträumen finden Sie in der neuesten Ausgabe der Mappe 02/2018. Fotos: Paul Jaeger GmbH