10 Jahre DGNB

Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) feierte am 25. Juni ihr 10-jähriges Bestehen. An diesem Tag vor genau zehn Jahren fand die Gründungsveranstaltung der DGNB e.V. statt. In nur einem Jahrzehnt ist es der Non-Profit-Organisation mit Sitz in Stuttgart gelungen, sich zu Europas größtem Netzwerk für nachhaltiges Bauen zu entwickeln. Die große Jubiläumsfeier, zu denen unter anderem Gästen wie Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks und Tai Lee Siang, der Präsident des World Green Building Council zählten, fand in Berlin statt. 

 

In den letzten zehn Jahren hat das Thema nachhaltiges Bauen international an Relevanz gewonnen. Der DGNB kommt bei dieser Entwicklung eine tragende Rolle zu, nicht zuletzt dank des 2008 erstmals veröffentlichten Zertifizierungssystems für nachhaltige Gebäude und Quartiere, das es heute in über 20 Nutzungsprofilen gibt und weltweit als das fortschrittlichste gilt. Als Planungs- und Optimierungstool hilft es Architekten, Bauherren und Handwerkern, frühzeitig die Weichen für mehr Nachhaltigkeit in ihren Projekten zu stellen. Dabei fußt das System auf einem ganzheitlichen Nachhaltigkeitsverständnis, das neben ökologischen auch ökonomische Faktoren mit einbezieht und in gleichem Maße soziokulturelle Kriterien berücksichtigt, die das Wohlbefinden der Menschen positiv beeinflussen können.

»Zehn Jahre DGNB sind für uns ein wichtiger Meilenstein, zugleich aber auch Ansporn und ein Versprechen, in Zukunft weiter daran zu arbeiten, nachhaltiges Bauen, wie wir es verstehen, fest in der Planungs- und Baupraxis zu verankern«, sagt DGNB Präsident Prof. Alexander Rudolphi. Rudolphi ist wie der heutige DGNB Vizepräsident Martin Haas und der Geschäftsführer der DGNB GmbH, Johannes Kreißig, einer der Gründerväter der Gesellschaft. Diese hat von Anfang an das Ziel verfolgt, nachhaltiges Bauen in der Fachöffentlichkeit genauso wie in der breiten Gesellschaft zu fördern und ein stärkeres Bewusstsein für die Notwendigkeit einer nachhaltigen Bauweise zu schaffen.

Weitere Informationen zum Jubiläum finden Sie auf der Webseite des Verbands.